Betreutes Wohnen

Wer kann im Betreuten Wohnen leben?

Benachteiligte Jugendliche und junge Volljährige, die Hilfe für ihre Persönlichkeitsentwicklung und für eine eigenverantwortliche Lebensführung benötigen, die aber in der Lage sind, ihren Lebensalltag weitgehend selbständig zu organisieren, sowie sich in einer Berufsausbildung bzw. Berufsorientierung befinden. Eine Betreuung Nacht ist nicht mehr notwendig.

Ziele

  • Die Begleitung eines Prozesses, der gezielt und planvoll eingesetzt wird, um Menschen zu helfen, mit ihren Problemen im sozialen Bereich besser fertig zu werden.
  • Eine wirtschaftliche und persönliche Selbständigkeit zu erlangen.
  • Die jungen Menschen werden in Fragen der Ausbildung, Berufsvorbereitung, sowie der allgemeinen Lebensführung beraten und unterstützt.

Aufnahme

Es besteht die Möglichkeit 3 Jugendliche oder junge Volljährige, im Alter von 16 bis 18 Jahren in dieser Form zu betreuen. Die Jugendlichen sind in drei Einzelwohnungen untergebracht.

Gesamtplatzzahl

3 Jugendliche oder junge Volljährige

Was bieten wir?

  • Alle Schularten, sowie überbetriebliche und berufsvorbereitende Ausbildungszentren in der Umgebung – jedes Kind/Jugendlicher besucht eine Schule, Berufsvorbereitung, Ausbildung oder absolviert ein Praktikum
  • Enge Zusammenarbeit mit den Schulen, Ausbildungsbetrieben, Ärzten, Behörden, Ämtern und Beratungsstellen, mit den Sorgeberechtigten, sowie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den zuständigen Jugendämtern
  • Training der selbständigen Lebensführung in von der Einrichtung angemieteten Einraumwohnungen
  • 24 h Rufbereitschaft
  • Gemeinsame Erarbeitung der Anamnese und des Ausgangspunktes für die Betreuung
  • Kommunikation als Grundlage des Hilfeprozesses unter Berücksichtigung unterschiedlichster Gesprächstechniken
  • Anleitung und Hilfestellung bei der Erarbeitung der Stärken des jungen Menschen
  • Begründete Grenzsetzung, die dem jungen Menschen hilft, sein Verhalten zu reflektieren
  • Aufbau einer Vertrauensbasis, die es dem jungen Menschen ermöglicht persönliche und belastende Probleme offen anzusprechen.
  • Förderung der aktiven Beteiligung des jungen Menschen am Hilfeprozess
  • Hilfe bei der Sicherstellung der materiellen Existenz, Beratung und Kontrolle bei der Einteilung der zweckgebundenen zur Verfügung gestellten Mittel
  • Hilfe bei der Kontaktaufnahme mit Institutionen, Behörden und Personen des sozialen Umfeldes
  • Hilfe bei der Suche des eigenem Wohnraum, und Begleitung der Ablösungsphase
  • Gegebenenfalls Hinführung zu ärztlicher, psychologischer, psychotherapeutischer Behandlung
  • Beratung und Unterstützung bei der Klärung und Ausgestaltung anderer sozialer Beziehungen, insbesondere zur Herkunftsfamilie und sonstigen nahen Bezugspersonen
  • Im Hilfeplan individuell vereinbarter Betreuungsbedarf, jedoch nicht mehr über Nacht

Methoden der Arbeit

  • psychosozialer Ansatz
  • funktionaler Ansatz
  • problemlösender Ansatz
  • Prinzip der Akzeptanz
  • Alltagsorientierung/Ressourcenorientierung
  • Selbstevaluation
  • Offenlassen als Methode

Personal

Im Betreuten Wohnen arbeitet eine staatlich anerkannte Erzieherin.

Lage

  • Alle Wohnungen befinden sich in Grevesmühlen
  • Gute Verkehrsanbindung und viele, unterschiedliche Ausbildungsangebote vor Ort

Ausstattung

  • die Wohnungen sind freundlich und individuell eingerichtet
  • eigene Küche und Sanitäreinrichtungen
  • Grundausstattung ist in allen Wohnungen vorhanden